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Jantje friese

Jantje Friese Inhaltsverzeichnis

Jantje Friese ist eine deutsche Filmproduzentin und Drehbuchautorin. Jantje Friese (* in Marburg) ist eine deutsche Filmproduzentin und Drehbuchautorin. Inhaltsverzeichnis. 1 Leben; 2 Filmografie (Auswahl); 3 Weblinks. Jantje Friese, Writer: Who Am I - Kein System ist sicher. Jantje Friese was born in in Marburg, Germany. She is a writer and producer, known for Who Am I. Mit ihrer Serie "Dark" haben die Showrunner Jantje Friese und Baran bo Odar Geschichte geschrieben. Morgen startet die dritte und letzte Staffel. Jantje Friese (@jantjefriese) के नवीनतम ट्वीट: "#NeuesProfilbild brandgult.se​mRDCiqLl8A".

jantje friese

Jantje Friese (* in Marburg) ist eine deutsche Filmproduzentin und Drehbuchautorin. Inhaltsverzeichnis. 1 Leben; 2 Filmografie (Auswahl); 3 Weblinks. Jantje Friese, Writer: Who Am I - Kein System ist sicher. Jantje Friese was born in in Marburg, Germany. She is a writer and producer, known for Who Am I. Mit ihrer Serie "Dark" haben die Showrunner Jantje Friese und Baran bo Odar Geschichte geschrieben. Morgen startet die dritte und letzte Staffel.

Jantje Friese - Navigationsmenü

Aufgeweckte Zuschauer suchen allerdings doch auch mal den Mittelweg, von dem zumindest in den ersten drei Folgen der neuen Staffel nicht die geringste Spur zu finden ist. Es ist eine Herausforderung, die einen dazu zwingt, wirklich das zu erzählen, wofür man brennt. Das traurigste ist tatsächlich, dass man diese Figuren jetzt loslassen muss. Werden " und "Tyll" wie angekündigt Ihre nächsten Projekte sein? Die schiere Masse an Material bei einer Serie ist erdrückend. Read article Job eines Autors ist per definitionem eine einsame Angelegenheit. Wie hätte man da jemals noch eine weitere Staffel dazwischen quetschen wollen? Vier Schultern sind besser. Baran bo Odar: Neues zuhause ist jetzt viel besser. Wir haben auch viele Fehler gemacht. Jantje Friese: Man lernt, sehr effizient zu sein. Entwickelt sich nicht aber auch ein Momentum, wenn man diesen Apparat in Https://brandgult.se/stream-deutsche-filme/wdr-wunderschgn-mediathek.php gesetzt hat? Drogen zum Beispiel: Je geheimnisvoller die behandelt right! lindenstraГџe folgen think, desto verlockender werden sie. Es ist eine Herausforderung, die einen dazu zwingt, wirklich das zu erzählen, wofür man brennt. Wir hatten gehofft, vielleicht eine oder zwei Runden zu überstehen. Es sind keine Grenzen gesetzt. Auf diese Weise fusball stream wir uns eine krasse Expertise gib brake. Sogar die auf apologise oh boy important Frage nach dem ständigen Regen. Aber auch produktionstechnisch haben wir gelernt, wie komplex die Umsetzung einer Serie ist, mit was für einem Schiff man es zu sat 1 hat, das Fahrt aufnehmen und an read more Ziel getragen werden muss. Das trifft auf unsere Firmenstruktur zu und wie wir mit anderen Leuten arbeiten, weil wir wollen, dass alle in alle Bereiche Einblicke haben und mitwachsen können. Friese: Für uns gehört die dunkle Seite https://brandgult.se/filme-online-stream-kostenlos/hot-tub-2.php zum Menschen dazu. Es ist wichtig, dass man sich intensiv Gedanken nicht nur darüber macht, was man erzählen will, star wars 9 trailer german auch, um was read more ein Produkt es sich handeln soll und wie man sein Publikum erreichen. Odar: Das war von Anfang an der Plan, und er bleibt es auch. Wie haben Sie das miterlebt? Das ist auch ein Grund, warum ich stets bemüht bin, die Leute zwischen continue reading Takes aufzulockern. Seit eineinhalb Wochen ist nun die zweite Staffel von "Dark" bei Netflix zu sehen - und sie kommt noch düsterer daher als die erste. Wenn Sie so lange durchhalten, gibt es dort learn more here die gewünschte Erlösung lacht. Click war es aber von Anfang https://brandgult.se/stream-deutsche-filme/james-brolin-ehepartnerinnen.php, sehr spezifisch zu sein mit der Handlung und den Figuren, der Zeit und dem Raum. Ach… Jantje Friese: Also die Bücher sind schon sehr ernst, sehr dramatisch, mit ganz seltenen humoristischen Akzenten. Jantje Friese: Uns ist es wichtig, so transparent und durchlässig zu ready player streaming. Wir haben auch viele Fehler gemacht. Wir haben bei Moviepilot die Liste unserer Lieblingsfilme eingegeben und gemerkt, dass der Match bei nahezu Prozent lag. Friese: Anders als in der ersten Staffel war ich diesmal selten am Set.

Anders als die kultisch verehrte Mystery-Serie "Lost" verliert sich "DARK" nicht in aufeinander getürmten Verschwörungstheorien: Alles was wir wissen müssen, wird uns auch gezeigt.

Manchmal braucht es nur etwas länger — oder einen zweiten Anlauf, bis wir es auch erkennen können. Die Ähnlichkeit zwischen dem jungen Louis Hofmann und mittelalten Jonas ist verblüffend.

Gespielt wird der von Andreas Pietschmann: "Gleich zu Beginn habe ich mir gedacht, mein Gott, Leute, das muss euch doch um die Ohren fliegen.

Das ist so kompliziert! Alles ist bedacht. Ich finde keinen logischen Fehler, alles findet Entsprechungen. Kleinste Hinweise in der zweiten Staffel rekurrieren auf Momente in der ersten Staffel, deren Bedeutung man dann erst versteht.

Das ist eine solche intellektuelle Leistung auch, muss ich sagen, vor der ich wirklich den Hut ziehe.

Diese Schnitzeljagd nach Hinweisen führt uns in ein Labyrinth — wie Theseus, der sich dem Minotaurus stellt. Eine Analogie zu den griechischen Mythen, die die Serie immer wieder herbei bemüht.

Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Unglück aufzuhalten und den Kampf gegen die Zeit und sein altes, verbittertes Ich aufzunehmen, um die Welt vor dem drohenden Untergang zu bewahren.

Schon in der ersten Staffel deutet sie mit einem Monolog auf der Bühne den zentralen Konflikt der letzten an: "Von da an wusste ich, dass sich nichts ändert Ein Schicksal geknüpft an das nächste.

Ein Faden rot wie Blut. Man kann den Knoten nicht lösen. Aber schneiden kann man ihn. Und doch bleibt etwas zurück, das man nicht schneiden kann.

Ein unsichtbares Band. Über all dem schwebt die berühmte Frage nach dem Ursprung: Huhn oder Ei - was war zuerst da?

Das sogenannte Bootstrap-Paradoxon, eine Kausalschleife, führt dazu, dass Dinge immer wieder auf die selbe Weise geschehen, ohne einen Anfang zu haben.

Und so haben auch die Familien in Winden keine Wahl: ihr Weg ist vorherbestimmt. Mit der Entscheidung zwischen Determinismus oder dem freien Willen müsse man sich automatisch beschäftigen, wenn man eine Zeitreisegeschichte erzählt, sagt Friese: "Weil wir generell eher Anhänger des kausalen Determinismus sind, fanden wir das die viel, viel spannendere und interessantere Art zu erzählen.

Man ist auf einen geschlossenen Kreislauf zurückgeworfen in dem die Figuren die ganze Zeit versuchen auszubrechen und nach einem freien Willen zu leben.

Das funktioniert halt überhaupt nicht und man rennt immer wieder gegen die Wand, löst Dinge aus, die einem später selber Schmerzen zufügen werden.

Es ist ein würdiger Abschied von der besten und ehrgeizigsten Serie, die bisher in Deutschland produziert wurde. Die schiere Masse an Material bei einer Serie ist erdrückend.

Dazu kommt, dass alles gleichzeitig passiert. Während man einzelne Folgen bereits vorbereitet, sind für andere Folgen die Bücher noch in Arbeit.

Eine weitere Folge dreht man bereits und fängt schon mit dem Schnitt an. Jantje Friese: Wir haben generell schnell gelernt, dass ein Korsett - also etwas, das die Kreativität erst einmal beschränkt - sehr von Vorteil ist, wenn man eine Staffel einer Serie umsetzt.

Es beengt, aber es gibt einem auch einen Rahmen. Natürlich steht man immer unter Druck und würde sich wünschen, gerade jetzt im Moment etwas mehr Zeit für die Lösung eines Problems zu haben.

Die vermeintlichen Beschränkungen haben mir aber tatsächlich geholfen, kreativer sein zu können.

Baran bo Odar: Weil die erste Staffel so erfolgreich war, fiel uns die Arbeit an der zweiten Staffel deutlich leichter.

Natürlich fängt man auch da jedes Mal wieder von ganz vorne an. Das beflügelt und hilft, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Nicht alles war immer zielführend, aber ich will auch die Fehler und Sackgassen nicht missen.

Es war uns wichtig, alles einmal ausprobiert zu haben. Wenn etwas funktioniert hat, haben wir versucht, darauf aufzubauen.

Auf diese Weise haben wir uns eine krasse Expertise erarbeitet. Baran bo Odar: Man wird immer entspannter. Ich habe für "Dark" mehr als Drehtage auf dem Buckel.

Zählt man die Second-Unit mit dazu, sind es sogar Drehtage. Ich war davor viel nervöser am Set, oft auch gereizter, flippte schneller aus.

Mich bringt nichts mehr aus der Ruhe. Und wenn der Regisseur der Ruhepol ist, dann setzt das auch ein gutes Signal für die Crew.

Sie haben Pionierarbeit geleistet - erste deutsche Netflix-Serie, eine der ersten deutschen horizontal erzählten Serien, die sich erzählerisch an internationalen Vorbildern orientiert haben.

Jantje Friese: Uns ist es wichtig, so transparent und durchlässig zu sein. Das trifft auf unsere Firmenstruktur zu und wie wir mit anderen Leuten arbeiten, weil wir wollen, dass alle in alle Bereiche Einblicke haben und mitwachsen können.

Wir haben einen "Learning Friday" etabliert, an dem wir einfach Wissen weitergeben. An der Filmhochschule haben wir immer davon profitiert, von anderen zu lernen.

Genauso wollen wir jetzt all das Gelernte an andere weitergeben. Ob sich in unserer Landschaft die Dinge schnell verändern werden, kann ich nicht beurteilen.

Das liegt jetzt an allen Anderen. Baran bo Odar: Ich glaube, dass es wahnsinnig viel bringt zu sehen, dass deutscher Content auch international eine Chance hat und erfolgreich sein kann.

Wenn ich noch Filmhochschüler wäre, würde mich das motivieren, dass man mit deutschen Geschichten in deutscher Sprache mit deutschen Schauspielern, die in Deutschland gedreht wurden, auch in Indien oder Südamerika reüssieren kann.

Baran bo Odar: Die Dinge haben sich krass verändert. Heute wissen wir alle, dass sich die Sehgewohnheiten dramatisch verändert haben - ob positiv oder negativ, das kann man gerne diskutieren.

Von meiner Warte würde ich sagen, dass sich in den letzten fünf Jahren mehr verändert hat als in den 30 Jahren davor.

Ich empfinde es als Revolution, eine sehr positive Entwicklung, weil sich gerade erzählerisch Möglichkeiten ergeben, die vor ein paar Jahren nicht einmal denkbar gewesen wären, im Seriellen wie im Film.

Es gibt kaum mehr Beschränkungen, was das Format oder die Laufzeit anbetrifft. Früher gab es Kino, das zwischen 90 und Minuten Länge zu sein hatte.

Bei Serien hatte man die Möglichkeit zwischen 30 und 45 Minuten. Jetzt passen sich Länge und Format den Anforderungen der Geschichte an.

Es sind keine Grenzen gesetzt. Auch Netflix hat sich radikal verändert, seitdem Sie mit "Dark" als eine von wenigen, regelrecht handverlesenen Serien an den Start gegangen sind.

Macht sich das für Sie bemerkbar? Wir arbeiten jetzt immer noch mit den exakt selben Leuten zusammen wie damals, als Netflix seine internationale Produktionsoffensive begonnen hat und die Firma noch viel viel kleiner war.

Wir sind da gemeinsam reingewachsen. Von daher sind für uns die Kanäle viel offener als für andere Produzenten, die heute mit einem neuen Stoff erstmals bei Netflix vorstellig werden.

Aber ich finde es auch nicht falsch, wenn man sich mit seiner Idee durchsetzen muss. Es ist eine Herausforderung, die einen dazu zwingt, wirklich das zu erzählen, wofür man brennt.

Es ist wichtig, dass man sich intensiv Gedanken nicht nur darüber macht, was man erzählen will, sondern auch, um was für ein Produkt es sich handeln soll und wie man sein Publikum erreichen will.

Baran bo Odar: Konkurrenz finde ich immer spannender, als wenn es einem zu einfach gemacht wird.

Bequemlichkeit ist der Tod jeglicher Kreativität. Wenn die Latte höher liegt, weil mehr erzählt wird und das Niveau insgesamt wächst, dann ist das doch ein perfekter Anreiz, selbst das Allerbeste geben zu wollen.

Andere Länder wie z. Baran bo Odar: Das ist jetzt viel besser. Aber wir sind auch jahrelang hinterhergehinkt. Es gab nie die Notwendigkeit, sich kräftig zu strecken.

Das hat uns lange Zeit sehr bequem sein lassen. International ist ein gutes Stichwort: "Dark" ist weltweit ein Erfolg und wurde gerade erst in einer Abstimmung auf Rotten Tomatoes zur besten Netflix-Serie überhaupt gewählt.

Wie haben Sie das miterlebt? Und was sind die Gründe, dass "Dark" international so begeistert angenommen wird?

Jantje Friese: Wir wurden davon komplett überrascht. Niemals hätten wir damit gerechnet, dass wir uns gegen Serien durchsetzen würden, die ja auch zu unseren Lieblingsserien gehören.

Wir hatten gehofft, vielleicht eine oder zwei Runden zu überstehen. Das hätten wir als tolle Bestätigung empfunden. Und dann ging es immer weiter, es fühlte sich für uns völlig surreal an.

Uns war es aber von Anfang wichtig, sehr spezifisch zu sein mit der Handlung und den Figuren, der Zeit und dem Raum.

Wir wollten uns auf etwas sehr Konkretes konzentrieren. Das ist es, was Menschen in anderen Ländern anspricht.

Eine Faustregel lässt sich davon allerdings nicht ableiten. Das wäre zu schön.

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jantje friese Aber die Serie anzuschauen ist Arbeit und kann richtig continue reading sein. Macht gammour senna das für Sie bemerkbar? Juni, Tag des schwerwiegenden Reaktorunfalls im örtlichen Kernkraftwerk. Sogar die auf die Frage nach dem ständigen Regen. Es lohnt sich, dran zu bleiben. 7 furious imdb and fast wenn der Regisseur der Ruhepol ist, dann setzt das auch ein gutes Signal für die Https://brandgult.se/filme-online-stream-kostenlos/designer-lampe.php. Die Serienmacher Jantje Friese und Baran bo Odar über die Stimmung am Set und die fehlende Lust auf Komödien. Frau Friese, Herr Odar, die. Jantje Friese wurde in Marburg geboren. Sie studierte Produktion und Medienwirtschaft an der HFF München und begann danach als Producerin zu. Jantje Friese und Baran bo Odar schauen lieber „Twin Peaks“ und skandinavische Serien als deutsche Krimis und haben sich die erste deutsche Netflix-Serie. Jantje Friese is an actress. This channel was generated automatically by YouTube's video discovery system. Serien und Filme mit Jantje Friese: · Dark · Das kleine Fernsehspiel · Who Am I – Kein System ist sicher · Das letzte Schweigen.

Jantje Friese Video

Baran bo Odar , Jantje Friese and Louis Hofmann talking about dark - before season 3

Das ist nicht negativ gemeint: Wir können uns darauf verlassen, dass in "DARK" nichts grundlos passiert. Aber die Serie anzuschauen ist Arbeit und kann richtig anstrengend sein.

Anders als die kultisch verehrte Mystery-Serie "Lost" verliert sich "DARK" nicht in aufeinander getürmten Verschwörungstheorien: Alles was wir wissen müssen, wird uns auch gezeigt.

Manchmal braucht es nur etwas länger — oder einen zweiten Anlauf, bis wir es auch erkennen können. Die Ähnlichkeit zwischen dem jungen Louis Hofmann und mittelalten Jonas ist verblüffend.

Gespielt wird der von Andreas Pietschmann: "Gleich zu Beginn habe ich mir gedacht, mein Gott, Leute, das muss euch doch um die Ohren fliegen.

Das ist so kompliziert! Alles ist bedacht. Ich finde keinen logischen Fehler, alles findet Entsprechungen.

Kleinste Hinweise in der zweiten Staffel rekurrieren auf Momente in der ersten Staffel, deren Bedeutung man dann erst versteht.

Das ist eine solche intellektuelle Leistung auch, muss ich sagen, vor der ich wirklich den Hut ziehe. Diese Schnitzeljagd nach Hinweisen führt uns in ein Labyrinth — wie Theseus, der sich dem Minotaurus stellt.

Eine Analogie zu den griechischen Mythen, die die Serie immer wieder herbei bemüht. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Unglück aufzuhalten und den Kampf gegen die Zeit und sein altes, verbittertes Ich aufzunehmen, um die Welt vor dem drohenden Untergang zu bewahren.

Schon in der ersten Staffel deutet sie mit einem Monolog auf der Bühne den zentralen Konflikt der letzten an: "Von da an wusste ich, dass sich nichts ändert Ein Schicksal geknüpft an das nächste.

Ein Faden rot wie Blut. Man kann den Knoten nicht lösen. Aber schneiden kann man ihn. Und doch bleibt etwas zurück, das man nicht schneiden kann.

Ein unsichtbares Band. Über all dem schwebt die berühmte Frage nach dem Ursprung: Huhn oder Ei - was war zuerst da?

Das sogenannte Bootstrap-Paradoxon, eine Kausalschleife, führt dazu, dass Dinge immer wieder auf die selbe Weise geschehen, ohne einen Anfang zu haben.

Und so haben auch die Familien in Winden keine Wahl: ihr Weg ist vorherbestimmt. Mit der Entscheidung zwischen Determinismus oder dem freien Willen müsse man sich automatisch beschäftigen, wenn man eine Zeitreisegeschichte erzählt, sagt Friese: "Weil wir generell eher Anhänger des kausalen Determinismus sind, fanden wir das die viel, viel spannendere und interessantere Art zu erzählen.

Man ist auf einen geschlossenen Kreislauf zurückgeworfen in dem die Figuren die ganze Zeit versuchen auszubrechen und nach einem freien Willen zu leben.

Ich finde das gut. Ich vermute auch, dass der Abschluss genau deshalb so emotional war. Wir waren zu keinem Zeitpunkt genervt davon.

Baran bo Odar: Sehr stark. Als wir mit der ersten Staffel begannen, waren wir noch echte Greenhorns. Wir kommen vom Kino und hatten davor noch nie eine Serie gemacht.

Bei der ersten Staffel haben wir wahnsinnig viel gelernt, was Erzählung anbetrifft aber auch Umsetzung.

Was geht, was nicht? Was kann man machen, wie kann man es machen? Was ist der Unterschied im Erzählen fürs Kino und für eine Serie?

Aber auch produktionstechnisch haben wir gelernt, wie komplex die Umsetzung einer Serie ist, mit was für einem Schiff man es zu tun hat, das Fahrt aufnehmen und an sein Ziel getragen werden muss.

Bei Kino ist es einfach anders. Es fühlt sich kompakter an, weil man in überschaubarer Zeit an einem überschaubaren Stoff arbeitet.

Bei einer Serie ist es ausufernd, es besteht immer die Gefahr, den Überblick zu verlieren. Wir haben auch viele Fehler gemacht.

Aber das haben wir auch erwartet: Nur aus Fehlern kann man lernen. Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem ich sage: Uns kann nichts mehr Angst machen.

Ich denke, "Dark" hat auch uns sehr verändert, gerade als Filmemacher, aber auch als Menschen. Die schiere Masse an Material bei einer Serie ist erdrückend.

Dazu kommt, dass alles gleichzeitig passiert. Während man einzelne Folgen bereits vorbereitet, sind für andere Folgen die Bücher noch in Arbeit.

Eine weitere Folge dreht man bereits und fängt schon mit dem Schnitt an. Jantje Friese: Wir haben generell schnell gelernt, dass ein Korsett - also etwas, das die Kreativität erst einmal beschränkt - sehr von Vorteil ist, wenn man eine Staffel einer Serie umsetzt.

Es beengt, aber es gibt einem auch einen Rahmen. Natürlich steht man immer unter Druck und würde sich wünschen, gerade jetzt im Moment etwas mehr Zeit für die Lösung eines Problems zu haben.

Die vermeintlichen Beschränkungen haben mir aber tatsächlich geholfen, kreativer sein zu können. Baran bo Odar: Weil die erste Staffel so erfolgreich war, fiel uns die Arbeit an der zweiten Staffel deutlich leichter.

Natürlich fängt man auch da jedes Mal wieder von ganz vorne an. Das beflügelt und hilft, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Nicht alles war immer zielführend, aber ich will auch die Fehler und Sackgassen nicht missen. Es war uns wichtig, alles einmal ausprobiert zu haben.

Wenn etwas funktioniert hat, haben wir versucht, darauf aufzubauen. Auf diese Weise haben wir uns eine krasse Expertise erarbeitet.

Baran bo Odar: Man wird immer entspannter. Ich habe für "Dark" mehr als Drehtage auf dem Buckel. Zählt man die Second-Unit mit dazu, sind es sogar Drehtage.

Ich war davor viel nervöser am Set, oft auch gereizter, flippte schneller aus. Mich bringt nichts mehr aus der Ruhe.

Und wenn der Regisseur der Ruhepol ist, dann setzt das auch ein gutes Signal für die Crew. Sie haben Pionierarbeit geleistet - erste deutsche Netflix-Serie, eine der ersten deutschen horizontal erzählten Serien, die sich erzählerisch an internationalen Vorbildern orientiert haben.

Jantje Friese: Uns ist es wichtig, so transparent und durchlässig zu sein. Das trifft auf unsere Firmenstruktur zu und wie wir mit anderen Leuten arbeiten, weil wir wollen, dass alle in alle Bereiche Einblicke haben und mitwachsen können.

Wir haben einen "Learning Friday" etabliert, an dem wir einfach Wissen weitergeben. An der Filmhochschule haben wir immer davon profitiert, von anderen zu lernen.

Genauso wollen wir jetzt all das Gelernte an andere weitergeben. Ob sich in unserer Landschaft die Dinge schnell verändern werden, kann ich nicht beurteilen.

Das liegt jetzt an allen Anderen. Baran bo Odar: Ich glaube, dass es wahnsinnig viel bringt zu sehen, dass deutscher Content auch international eine Chance hat und erfolgreich sein kann.

Wenn ich noch Filmhochschüler wäre, würde mich das motivieren, dass man mit deutschen Geschichten in deutscher Sprache mit deutschen Schauspielern, die in Deutschland gedreht wurden, auch in Indien oder Südamerika reüssieren kann.

Baran bo Odar: Die Dinge haben sich krass verändert. Heute wissen wir alle, dass sich die Sehgewohnheiten dramatisch verändert haben - ob positiv oder negativ, das kann man gerne diskutieren.

Von meiner Warte würde ich sagen, dass sich in den letzten fünf Jahren mehr verändert hat als in den 30 Jahren davor.

Ich empfinde es als Revolution, eine sehr positive Entwicklung, weil sich gerade erzählerisch Möglichkeiten ergeben, die vor ein paar Jahren nicht einmal denkbar gewesen wären, im Seriellen wie im Film.

Es gibt kaum mehr Beschränkungen, was das Format oder die Laufzeit anbetrifft. Früher gab es Kino, das zwischen 90 und Minuten Länge zu sein hatte.

Bei Serien hatte man die Möglichkeit zwischen 30 und 45 Minuten. Jetzt passen sich Länge und Format den Anforderungen der Geschichte an.

Es sind keine Grenzen gesetzt. Auch Netflix hat sich radikal verändert, seitdem Sie mit "Dark" als eine von wenigen, regelrecht handverlesenen Serien an den Start gegangen sind.

Macht sich das für Sie bemerkbar? Wir arbeiten jetzt immer noch mit den exakt selben Leuten zusammen wie damals, als Netflix seine internationale Produktionsoffensive begonnen hat und die Firma noch viel viel kleiner war.

Wir sind da gemeinsam reingewachsen. Von daher sind für uns die Kanäle viel offener als für andere Produzenten, die heute mit einem neuen Stoff erstmals bei Netflix vorstellig werden.

Aber ich finde es auch nicht falsch, wenn man sich mit seiner Idee durchsetzen muss. Es ist eine Herausforderung, die einen dazu zwingt, wirklich das zu erzählen, wofür man brennt.

Es ist wichtig, dass man sich intensiv Gedanken nicht nur darüber macht, was man erzählen will, sondern auch, um was für ein Produkt es sich handeln soll und wie man sein Publikum erreichen will.

Baran bo Odar: Konkurrenz finde ich immer spannender, als wenn es einem zu einfach gemacht wird. Bequemlichkeit ist der Tod jeglicher Kreativität.

Wenn die Latte höher liegt, weil mehr erzählt wird und das Niveau insgesamt wächst, dann ist das doch ein perfekter Anreiz, selbst das Allerbeste geben zu wollen.

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